Konzepte ausgewählter reformpädagogischer Grundschulen

Was unterscheidet Montessori, Waldorf und Co.?

Reformpädagogische Schulen gehen vom Kind aus, d.h. die Persönlichkeit des Kindes steht im Blickpunkt des Lehrers, nicht der Lehrplan. Dieser Persönlichkeit des Kindes soll zur Entwicklung und freien Entfaltung verholfen werden. Verschiedene Pädagogen haben dazu verschiedene Konzepte entwickelt, die alle vom Guten im Kinde ausgehen, das zu seiner Ausprägung einer guten Pädagogik bedarf. Die Konzepte sind unterschiedlich, haben aber alle das Tun gemeinsam, d.h. das Kind lernt durch die Tätigkeit, es ist hoch motiviert und kommt in eine entsprechend gestaltete Umgebung, in der entwicklungsspezifisch Angebote unterbreitet werden.

Im Einzelnen werden die Konzepte der Montessori-Schulen, Waldorfschulen, Freinet-Schulen und verschiedener lokaler Grundschulen vorgestellt.
Es wird jeweils eine Einführung in die Biographie der Schulgründer gegeben, die Grundlagen und Theorien vorgestellt, ein Einblick in das Material durch Anschauungsbeispiele gegeben und die allgemeine Praxis der Unterrichtsgestaltung erläutert. Zur Anschaulichkeit werden diverse Medien eingesetzt, die Konzepte werden ausgewertet und gemeinsam diskutiert.

Interessierte erhalten dadurch einen Überblick über die verschiedenen reformpädagogischen lokalen Grundschulen und können diese miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausstellen. Somit sind nach der Weiterbildung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage, das Wesentliche kurz zu benennen und Auskunft über die Standorte zu geben.